Wieder auf den Dekstop umgezogen


Weil mein T60 leider ein paar scheußliche Macken an den Tag gelegt hat (immer wieder endlose Tastenwiederholungen von Geisterhand bis man eine Taste drückt), bin ich wieder auf meinen Desktop umgezogen. Der PC fühlt sich wesentlich schneller an und macht mehr Spaß. Hoffentlich habe ich nicht wieder irgendwelche Effekte, die mich auf eine andere Hardware treiben. Ich möchte schließlich ein paar Schritte vorwärts gehen und auf dem Computer die 4 TB Platte umformatieren und neue Systeme wie Debian 9 ausprobieren und hier berichten anstatt mit ekligen Zickereien der Hardware zu kämpfen. Ich war fast auf den Tag genau 11 Monate auf dem T60 unterwegs und ab jetzt arbeite ich wieder mit dem GigaByte-GA-G41M-Combo Board. Ich musste schmerzhaft lernen wie wichtig so ein Board ist. Mein Elitegroup-Board ist ja vor ein paar Jahren mit vielen Effekten unbenutzbar geworden und nun scheint der T60 zumindest auch eine Macke zu haben, die vermutlich auch mit seinem Board zu tun hat. Hoffentlich hat GigaByte eine bessere Qualität. Immerhin haben die ihre angeblich besonders guten Kondensatoren gelobt.

Der Umzug dauerte diesmal unter eine Stunde. Der Trick war, dass ich die 2,5″ 1 TB Festplatte aus dem Laptop ausgebaut habe und in den Desktop-PC eingebaut habe. Blöd, dass ich jetzt nur ein 32-Bit-System auf einem 64-Bit-Rechner am laufen habe – das bremst das System ein wenig. Aber super, dass ich nichts ändern musste, außer KDE mit meiner „neuen“ Netzwerkkarte bekannt zu machen.

Der Umzug bestand also diesmal aus einem Hardwareumzug der Festplatte. Den mechanischen Adapter hierzu habe ich über Amazon bestellt. Die genaue Bezeichnung lautet „Einbaurahmen für 2,5″ Festplatten / SSD’s auf 3,5″ Adapter Wechselrahmen Mounting Frame Halterung Schienen inkl. Schrauben“, der Preis lag am Donnerstag bei 5,99 EUR incl. Versand über den Händler Sascha Becker. Ich habe am Donnerstag um 20:00 bestellt, am Freitag um ca. 08:00 eine Versandbestätigung per eMail erhalten und die Ware war am Samstag Vormittag im gepolsterten Umschlag im Briefkasten. Das geht nicht besser.

Das Blech paßt super, ist stabil, aber die Farbe geht schnell ab und die Kanten sind tatsächlich – wie in Rezensionen bei Amazon beschrieben – ein wenig scharf. Über diese Dinge kann man hinwegsehen, denn man baut ja nicht täglich die Platte aus und ein.

Was ich nicht gut finde sind 4 der 8 mitgelieferten Schrauben. Die Lösung mit den Plastik-Unterlegscheiben scheint mir eine Entschuldigung des Herstellers zu sein unter dem Motto „wir hatten leider keine passenden Schrauben“. Tatsächlich passen die Schauben nicht vollständig ins Gewinde der Festplatte, was auch durch die Unterlegscheiben nicht besser wird. Somit läßt sich die Platte mit den gegebenen Schrauben nicht ordentlich ans Blech montieren.

Ich hatte aber noch alte Computer-Schauben, die genau passen. Wer noch aus alten Computer-Gehäusen Schauben zur Befestigung der Slotbleche hinten hat, sollte die mal probieren. Bei mir ging’s damit.

Ich bin sehr froh, meine 1 TB Platte in den Desktop-Computer eingebaut zu haben. Nun ist der Computer noch leiser und noch verbrauchsärmer. Und die 2,5″ 1 TB Platten kosten ja nur noch ca. 55 EUR. Also eine echte Alternative zu den herkömmlichen 3,5″ Platten und auch zu den teuren SSDs mit viel zu wenig Speicher, die ja auch noch sehr spontan sterben, sodass man niemals ohne Datenverlust über den Tod einer SSD hinwegkommt. Ich denke, ich habe jetzt einen guten Mittelweg gefunden.


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