Archive for the ‘Debian 8 Jessie’ Category

Debian 8 Jessie Update auf 8.10

10.12.2017

19.11.17 16:14 Ankündigung

Ein Update von Debian 8 Jessie (oldstable) auf 8.10 ist für Samstag, den 09.12.17 geplant.

Diese Info kann man in den Mailinglisten finden:
Upcoming oldstable point release
„The next point release for „jessie“ (8.10) is scheduled for Saturday, December 9th. Processing of new uploads into jessie-proposed-updates will be frozen during the preceding weekend.“


05.12.17 16:23 Details zum Update

[SUA 131-1] Upcoming Debian 8 Update (8.10)


09.12.17 11:38 Das angekündigte Update ist bald verfügbar

09.12.17 11:38 Adam D. Barratt

The archive side of the point release has now finished, and an extra mirror update is in progress, so packages should start appearing on mirrors in the next couple of hours or so.


09.12.17 Offizielle Nachricht

Debian 8 aktualisiert: 8.10 veröffentlicht


10.12.17 13:00 Ein paar inoffizielle Hilfen von mir

Die aktuell installierte Version kann man abfragen mit dem Befehl:
$ cat /etc/debian_version
8.9

Ein Update ist in jedem Fall empfehlenswert, da hiermit viele Sicherheitsupdates eingespielt werden. Da sich Debian 8 Jessie im Status „oldstable“ befindet, sollten keine Schwierigkeiten zu erwarten sein.

einlesen der Quellen mit
# apt-get update

installieren der Updates mit
# apt-get dist-upgrade

und optional noch die Platte säubern mit
# apt-get autoclean
# apt-get autoremove

$ cat /etc/debian_version
8.10

Wer sudo aktiviert hat, kann auch im Ubuntu-Stil alle Befehle in einer Zeile starten:
$ lsb_release -a && sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade && sudo apt-get autoclean && sudo apt-get autoremove && lsb_release -a

Distributor ID: Debian
Description: Debian GNU/Linux 8.10 (jessie)
Release: 8.10
Codename: jessie


Advertisements

Intenso Memory Center 4TB

13.08.2017

13.08.17 11:30

Ich hatte die Platte jetzt über eine längere Zeit im PC im Einsatz und noch einmal in das externe Gehäuse eingebaut um zu sehen, ob sie – so wie sie ist – lesbar ist. Auch das hat nicht geklappt. Nun ist das Gehäuse im Elektroschrott und ich überlege wie ich die Platte intern einsetzen kann, aber die meiste Zeit stromlos machen kann, denn sie soll als Datenarchiv arbeiten und muß nicht ständig am Saft hängen. Bislang habe ich mehrere Lösungen gefunden:
1. Ein an die Frontseite geführter Schalter, der allerdings sehr schlecht bewertet wurde und offensichtlich die Hardware schrotten kann.
2. Ein Festplatten-Einbaurahmen mit Schalter.
3. Ein SATA-Strom-Verlängerungskabel, das ich bei Bedarf verbinde. Hierzu muß dann der PC an einer Seite offen stehen. Das sieht nicht so schön aus, verhindert aber Hitzestau.
4. Ein anderes externes USB-Gehäuse.
5. Ein externer USB-Adapter.

Hier noch die Fehlermeldungen, der intern formatierten und erfolgreich bespielten Festplatte nachdem ich sie wieder in das mitgelieferte Gehäuse gebaut habe:

29.08.17 00:00 Fazit: Die externe Platte ist so wie sie verkauft wurde nicht zu gebrauchen. Wenn man das Gehäuse entsorgt und die Platte z.B. intern einsetzt, dann bekommt man eine große und leise Festplatte für wenig Geld.


29.12.15 14:00

Nun möchte ich einmal einen längeren Artikel schreiben, der fast in Echtzeit nach und nach erweitert werden soll. Er soll zeigen, welche Erfahrung ich mit der Bestellung, dem Gerät und meinen Basteleien gemacht habe. Es lohnt also, diesen Artikel in ein paar Stunden, Tagen etc. nochmals zu öffnen. ;-) Ich werde immer das Datum und die grobe Uhrzeit über den neuen Bereich schreiben. Fotos etc. folgen später.

Das Intenso Memory Center 4TB ist eine externe 3,5 Zoll Festplatte mit LED Anzeige im Kunststoffgehäuse mit USB 3.0, USB Kabel, 12V= 1,5A Netzteil.

Am Sonntag habe ich die Platte bei pollin.de bestellt. Die Lieferung wurde gestern um 18:02 Uhr angekündigt und erfolgte heute kurz nach 13:00. Eine Lieferzeit von etwas mehr als einem Werktag von Bayern ins Ruhrgebiet ist schon rekordverdächtig. Ich konnte mir online durch anklicken des Newsletters einen Gutschein in Höhe von 5 EUR sichern, sodass die Versandkosten von 4,95 EUR mehr als ausgeglichen wurden. Der Endbetrag von 107.90 EUR ist noch nicht abgebucht. Ich bin seit ca. 20 Jahren Kunde bei Pollin, auch wenn ich in letzter Zeit wenig bestellt habe. Momentan unterbieten sie mit dieser Festplatte allerdings jedes andere Angebot und auch sich selber bei Amazon. Eigentlich brauche ich keine externe Festplatte, sondern eine interne, aber externe Platten sind momentan wesentlich preiswerter als interne. Ich möchte meine aktuelle interne mit 500 GB durch diese mit 4000 GB ersetzen – das ist zumindest mein Ziel. Quasi das was ich aktuell habe, nur mit ca. dem 8fachen Speicher. :-)

Hier ein paar erste Informationen über das Laufwerk:

$ lsusb
Bus 002 Device 005: ID 174c:55aa ASMedia Technology Inc. ASMedia 2105 SATA bridge

$ sudo fdisk -l
Device Boot Start End Sectors Size Id Type
/dev/sdb1 256 976751999 976751744 3,7T c W95 FAT32 (LBA)

gparted zeigt die Platte so an:

Intenso Memory Center 4TB ext

und kinfocenter liefert die Laufwerksbezeichnung ST4000DM000

Im Innern müßte sich also diese Seagate Festplatte befinden, die mit FAT32 zwar sehr kompatibel formatiert wurde, aber auch keine Dateien speichern kann, die größer als 4GB sind. Um das zu ändern müßte man auf NTFS (nutzbar unter Windows und Linux) oder ext4 (sehr stabil, aber nur für Linux) wechseln. In meinem Fall wird es wohl ext4 werden.


29.12.15 17:00

Es existiert eine Video-Anleitung für genau diese Festplatte. Da ich vorhin die Platte getestet habe und ich tatsächlich Daten schreiben und lesen kann, werde ich später nach dieser Anleitung den Ausbau probieren.


29.12.15 19:00

Der Ausbau hat genau wie im Video beschrieben funktioniert. Das war eine große Hilfe!

Ich bin allerdings mit einem stabilen Messer in die Schlitze gegangen und habe die Abdeckungen damit etwas angehoben und dann mit einem noch stabileren Schlitz-Schraubendreher dann rundum aufgehebelt. Es scheint dabei nichts kaputt gegangen zu sein.

Ein Tip von mir: Die 4 Schrauben die auch in dem Video entfernt wurden, scheinen seitlich in die Festplatte zu passen. Damit kann man scheinbar die Platte im PC befestigen! Ich werde es gleich probieren und berichten. :-)

Stimmung: Wie Weihnachten! :-)


29.12.15 20:00

Die Schrauben haben gepasst!

Nun habe ich die Platte eingebaut und erhalte über gparted folgende Fehlermeldung:

Intenso Memory Center 4TB int 1

Intenso Memory Center 4TB int 2

Lösungsversuche folgen später.


30.12.15 01:00

Die FAT32-Partition war sowieso leer und ich habe mich nicht weiter damit beschäftigt. Statt dessen habe ich die Partition mit gparted gelöscht und eine neue in ext4 angelegt in der Größe meiner Debian 8 Partition. Aktuell läuft Debian 7 und ich kopiere das installierte Debian 8 Bit-für-Bit (mit dd siehe hier) auf die neue Platte mit:

# dd if=/dev/sda8 of=/dev/sdb1

Für die 20 GB braucht der Computer ungefähr 20 Minuten. Dann will ich noch Platz für 2 weitere Linux-Partitionen lassen und morgen Debian 7 mit dd hinein kopieren und eine ziemlich große Swap-Partition einrichten. Ich habe nur 2 GB RAM und denke über 10 GB Swap für Notfälle nach. Speicher ist ja nun vorhanden… Der Rest steht dann für Daten zur Verfügung und wird ebenfalls mit ext4 formatiert.


30.12.15 01:05

# dd if=/dev/sda8 of=/dev/sdb1
41013248+0 Datensätze ein
41013248+0 Datensätze aus
20998782976 Bytes (21 GB) kopiert, 1132,41 s, 18,5 MB/s

1132 Sekunden sind fast 19 Minuten. Da hab ich doch gut geraten! :-) Das war’s für heute. Gute Nacht!


30.12.15 10:00

Weiter geht’s.

Im nächsten Schritt habe ich mir wieder eine Partition angelegt, die genau so groß ist wie die zu kopierende Debian 7 Partition. Ja, das ist ein wenig Gefummel, weil man ja die Werte in MB eingeben soll, aber am Ende nur GB angezeigt werden. Hat aber doch geklappt.

20151230-0922

Dann habe ich die originale Debian 7 Partition auf sda ausgehängt (das geht mit der rechten Maustaste in gparted) und jetzt kopiere ich wieder ca. 20 GB von sda auf sdb:

# dd if=/dev/sda7 of=/dev/sdb2

Übirgens: Wenn man die Zielpartition zu klein wählt, erhält man eine Fehlermeldung. Das ist mir beim ersten Versuch mit Debian 8 auch „gelungen“ und sieht so aus:

dd: Schreiben in „/dev/sdb1“: Auf dem Gerät ist kein Speicherplatz mehr verfügbar
40960001+0 Datensätze ein
40960000+0 Datensätze aus
20971520000 Bytes (21 GB) kopiert, 1157,72 s, 18,1 MB/s

Ich habe dann einfach die Partition vergrößert und neu kopiert.


30.12.15 10:25

Erfolgsmeldung:

# dd if=/dev/sda7 of=/dev/sdb2
39061504+0 Datensätze ein
39061504+0 Datensätze aus
19999490048 Bytes (20 GB) kopiert, 1206,41 s, 16,6 MB/s

Das Kopieren hat diesmal etwas länger gedauert, weil ich nebenher noch am PC gearbeitet habe. Jetzt fehlt noch eine 3. leere Partition in ext4 mit 20 GB für ein weitere Installation eines Betriebssystems, dann 10 GB Swap und der Rest mit ext4 für Daten.


30.12.15 11:00

Es gibt Probleme, die ganz große, erweiterte Partition anzulegen:

GParted 0.19.0 –enable-libparted-dmraid –enable-online-resize
libparted 3.2
Erweiterte Partition Nr. 1 (extended, 3.59 TiB) auf /dev/sdb erstellen 00:00:00 (FEHLER)
Leere Partition erstellen 00:00:00 (FEHLER)
libparted-Benachrichtigungen (INFO)
partition length of 7713443840 sectors exceeds the msdos-partition-table-imposed maximum of 4294967295


30.12.15 14:00

Die Lösung sieht vermutlich so aus:

20151230 1411

20151230 1412

20151230 1115

Und dann alle Partitionen neu anlegen und alle Daten nochmals drauf kopieren. :-(


01.01.16 23:30

Normal habe ich meine Daten gern in einer einzigen Partition. Mit der msdos-Partitionstabelle ist es aber nicht möglich, mehr als 2 TB in eine Partition zu formatieren. Ich habe die Platte jetzt einmal so aufgeteilt:

Intenso Memory Center 4TB - int neu aufgeteilt mit 2 Daten-Partitionen

So richtig glücklich bin ich damit noch nicht… Am besten nochmal drüber schlafen… ;-)


Debian 8 Jessie Update auf 8.9

22.07.2017

09.07.17 22:07 Ankündigung

Ein Update von Debian 8 Jessie (oldstable) auf 8.9 ist für Samstag, den 22.07.17 geplant.

Diese Info kann man in den Mailinglisten finden:
Upcoming oldstable point release (8.9)
„The next point release for ‚jessie‘ (8.9) is scheduled for Saturday, July 22nd. Processing of new uploads into jessie-proposed-updates will be frozen during the preceding weekend.“


17.07.17 22:50 Details zum Update

[SUA 122-1] Upcoming Debian 8 Update (8.9)


22.07.17 13:15 Das angekündigte Update ist bald verfügbar

22.07.17 13:15 Adam D. Barratt

The archive side of the point release has now finished, and an extra mirror update is in progress, so packages should start appearing on mirrors in the next 2-3 hours or so.


22.07.17 17:41 Offizielle Nachricht

Debian 8 aktualisiert: 8.9 veröffentlicht


22.07.17 18:45 Ein paar inoffizielle Hilfen von mir

Die aktuell installierte Version kann man abfragen mit dem Befehl:
$ cat /etc/debian_version
8.8

Ein Update ist in jedem Fall empfehlenswert, da hiermit viele Sicherheitsupdates eingespielt werden. Weil Debian Jessie im Status „oldstable“ ist, sollten keine Schwierigkeiten zu erwarten sein.

einlesen der Quellen mit
# apt-get update

installieren der Updates mit
# apt-get dist-upgrade

und optional noch die Platte säubern mit
# apt-get autoclean
# apt-get autoremove

$ cat /etc/debian_version
8.9

Wer sudo aktiviert hat, kann auch im Ubuntu-Stil alle Befehle in einer Zeile starten:
$ lsb_release -a && sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade && sudo apt-get autoclean && sudo apt-get autoremove && lsb_release -a

Distributor ID: Debian
Description: Debian GNU/Linux 8.9 (jessie)
Release: 8.9
Codename: jessie


Skype mit Abschaltungen zum 01.07.17

13.06.2017

Wie ich vor über 3 Monaten bereits berichtet habe, steht die neue Version 5.3.0.1 von Skype in den Startlöchern. Und wie befürchtet, wird es wieder brutale Abschaltungen geben. Die aktuell noch unter Linux laufende Version 4.3.0.37 wird dann nicht mehr laufen und es wird für die neue Software ein 64-Bit-Computer mit einem 64-Bit-Linux benötigt. Wenn die Ankündigung von Microsoft stimmt, wird auch Debian 7 nicht mehr unterstützt.

An alle meine Kontakte in Skype soll dies auch eine Info sein, dass ich möglicherweise ab dem 01.07.17 für länger oder für immer in Skype offline sein werde.

Siehe auch den Artikel bei zdnet.de Alte Versionen von Skype für Linux werden eingestellt


Debian 8 Jessie Update auf 8.8

07.05.2017

14.03.17 12:00 Version 8.8 ist in Arbeit

Ein Update von Debian 8 Jessie (stable) auf 8.8 ist vermutlich für April oder Anfang Mai geplant.

Siehe Diskussion 8.8 planning


11.04.17 22:36 Ankündigung

Ein Update von Debian 8 Jessie (stable) auf 8.8 ist für Samstag, den 06.05.17 geplant.

Diese Info kann man in den Mailinglisten finden:
Upcoming stable point release (8.8)
„The next point release for „jessie“ (8.8) is scheduled for Saturday, May 6th. Processing of new uploads into jessie-proposed-updates will be frozen during the preceding weekend.“


01.05.17 23:22 Details zum Update

[SUA 119-1] Upcoming Debian 8 Update (8.8)


06.05.17 14:58 Das angekündigte Update ist bald verfügbar

06.05.17 14:58 Adam D. Barratt

The archive side of the point release has now finished. The next scheduled archive update is in around an hour from now, so packages should start appearing on mirrors in a few hours‘ time.


06.05.17 17:45 Offizielle Nachricht

Debian 8 aktualisiert: 8.8 veröffentlicht


06.05.17 23:00 Ein paar inoffizielle Hilfen von mir

Die aktuell installierte Version kann man abfragen mit dem Befehl:
$ cat /etc/debian_version
8.7

Ein Update ist in jedem Fall empfehlenswert, da hiermit viele Sicherheitsupdates eingespielt werden. Weil Debian Jessie im Status „stable“ ist, sollten keine Schwierigkeiten zu erwarten sein.

einlesen der Quellen mit
# apt-get update

installieren der Updates mit
# apt-get dist-upgrade

und optional noch die Platte säubern mit
# apt-get autoclean
# apt-get autoremove

$ cat /etc/debian_version
8.8

Wer sudo aktiviert hat, kann auch im Ubuntu-Stil alle Befehle in einer Zeile starten:
$ lsb_release -a && sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade && sudo apt-get autoclean && sudo apt-get autoremove && lsb_release -a

Distributor ID: Debian
Description: Debian GNU/Linux 8.8 (jessie)
Release: 8.8
Codename: jessie

Da ich aktuell mit Debian 9 arbeite, habe ich das Update noch nicht ausprobiert. Ich werde den Artikel ergänzen, wenn ich meine Installationen von Debian 8 aktualisiert habe.


07.05.17 12:00 Nachtrag

Das Update lief bei mir auf einem 32-Bit-System fehlerfrei durch, nachdem ich die Aktualisierung 2x anstoßen mußte. Beim ersten Mal wurde nur ein Teil der Änderungen gefunden.


Wieder auf den Dekstop umgezogen

26.03.2017

Weil mein T60 leider ein paar scheußliche Macken an den Tag gelegt hat (immer wieder endlose Tastenwiederholungen von Geisterhand bis man eine Taste drückt), bin ich wieder auf meinen Desktop umgezogen. Der PC fühlt sich wesentlich schneller an und macht mehr Spaß. Hoffentlich habe ich nicht wieder irgendwelche Effekte, die mich auf eine andere Hardware treiben. Ich möchte schließlich ein paar Schritte vorwärts gehen und auf dem Computer die 4 TB Platte umformatieren und neue Systeme wie Debian 9 ausprobieren und hier berichten anstatt mit ekligen Zickereien der Hardware zu kämpfen. Ich war fast auf den Tag genau 11 Monate auf dem T60 unterwegs und ab jetzt arbeite ich wieder mit dem GigaByte-GA-G41M-Combo Board. Ich musste schmerzhaft lernen wie wichtig so ein Board ist. Mein Elitegroup-Board ist ja vor ein paar Jahren mit vielen Effekten unbenutzbar geworden und nun scheint der T60 zumindest auch eine Macke zu haben, die vermutlich auch mit seinem Board zu tun hat. Hoffentlich hat GigaByte eine bessere Qualität. Immerhin haben die ihre angeblich besonders guten Kondensatoren gelobt.

Der Umzug dauerte diesmal unter eine Stunde. Der Trick war, dass ich die 2,5″ 1 TB Festplatte aus dem Laptop ausgebaut habe und in den Desktop-PC eingebaut habe. Blöd, dass ich jetzt nur ein 32-Bit-System auf einem 64-Bit-Rechner am laufen habe – das bremst das System ein wenig. Aber super, dass ich nichts ändern musste, außer KDE mit meiner „neuen“ Netzwerkkarte bekannt zu machen.

Der Umzug bestand also diesmal aus einem Hardwareumzug der Festplatte. Den mechanischen Adapter hierzu habe ich über Amazon bestellt. Die genaue Bezeichnung lautet „Einbaurahmen für 2,5″ Festplatten / SSD’s auf 3,5″ Adapter Wechselrahmen Mounting Frame Halterung Schienen inkl. Schrauben“, der Preis lag am Donnerstag bei 5,99 EUR incl. Versand über den Händler Sascha Becker. Ich habe am Donnerstag um 20:00 bestellt, am Freitag um ca. 08:00 eine Versandbestätigung per eMail erhalten und die Ware war am Samstag Vormittag im gepolsterten Umschlag im Briefkasten. Das geht nicht besser.

Das Blech paßt super, ist stabil, aber die Farbe geht schnell ab und die Kanten sind tatsächlich – wie in Rezensionen bei Amazon beschrieben – ein wenig scharf. Über diese Dinge kann man hinwegsehen, denn man baut ja nicht täglich die Platte aus und ein.

Was ich nicht gut finde sind 4 der 8 mitgelieferten Schrauben. Die Lösung mit den Plastik-Unterlegscheiben scheint mir eine Entschuldigung des Herstellers zu sein unter dem Motto „wir hatten leider keine passenden Schrauben“. Tatsächlich passen die Schauben nicht vollständig ins Gewinde der Festplatte, was auch durch die Unterlegscheiben nicht besser wird. Somit läßt sich die Platte mit den gegebenen Schrauben nicht ordentlich ans Blech montieren.

Ich hatte aber noch alte Computer-Schauben, die genau passen. Wer noch aus alten Computer-Gehäusen Schauben zur Befestigung der Slotbleche hinten hat, sollte die mal probieren. Bei mir ging’s damit.

Ich bin sehr froh, meine 1 TB Platte in den Desktop-Computer eingebaut zu haben. Nun ist der Computer noch leiser und noch verbrauchsärmer. Und die 2,5″ 1 TB Platten kosten ja nur noch ca. 55 EUR. Also eine echte Alternative zu den herkömmlichen 3,5″ Platten und auch zu den teuren SSDs mit viel zu wenig Speicher, die ja auch noch sehr spontan sterben, sodass man niemals ohne Datenverlust über den Tod einer SSD hinwegkommt. Ich denke, ich habe jetzt einen guten Mittelweg gefunden.


Das nächste Skype für Linux steht in den Startlöchern

02.03.2017

02.03.17 20:26

Nachdem ich nun mehrere Artikel zum Thema Skype für Linux gelesen habe und ich ja selber Skype seit Jahren nutze, bin ich der Sache ein wenig auf den Grund gegangen und habe die neuste Version bei skype.com einmal heruntergeladen.

skype-4-3-0-37-20170302 aktuell funktioniert Skype 4.3.0.37 noch, das man allerdings nicht mehr auf der Skype-Seite finden kann.

Während es in der Vergangenheit nur mit Tricks möglich war, das nur für 32-Bit-Systeme verfügbare Skype unter einem 64-Bit-Linux zu installieren, finden sich jetzt nur noch Versionen für 64-Bit-Systeme. Somit sind wohl alle 32-Bit-Computer zukünftig unter Linux von der Skype-Nutzung ausgeschlossen.

Sofort fällt mir auf, dass ich auf der Homepage keine Auswahl einer Linux Version angeboten bekomme (Ubuntu, Debian, Fedora, SuSE etc). Es wird auf meinem 32-Bit Laptop automatisch die skypeforlinux-64.deb heruntergeladen.

Im Ordner https://repo.skype.com/latest/ befinden sich aktuell (02.03.2017) nur 64-Bit Versionen:
skypeforlinux-64-alpha.deb 2017-03-01 09:16 48M
skypeforlinux-64-alpha.rpm 2017-03-01 09:16 64M
skypeforlinux-64.deb 2017-03-01 09:16 48M
skypeforlinux-64.rpm 2017-03-01 09:16 64M

In der Datei skypeforlinux-64.deb befinden sich Ordner, die auf den 28.03.2017 vordatiert sind. Ob das der Termin ist, an dem alle Nutzer der alten 32-Bit Versionen ausgesperrt werden sollen…? Es wäre nicht das erste Mal, dass Microsoft (der Eigentümer von Skype) Linux Nutzer auf diese Weise aussperrt. Ohne Ankündigung. Hauptsache weg.


Die Installation auf einem 64-Bit Computer mit Debian 8 liefert gleich Abhängigkeitsprobleme. Es wird gemeldet, dass gnome-keyring und apt-transport-https bei mir nicht installiert sind.

$ sudo dpkg --install skypeforlinux-64.deb

Alle Probleme werden beseitigt mit dem Befehl:

$ sudo apt-get -f install

skypeforlinux-64-deb-5-0-0-5 ein bewegter, tanzender Pinguin meldet u.a. die Versionsnummer

Die neue Oberfläche gefällt mir überhaupt nicht und ähnelt mehr einem Browser als einem Messenger. Mir fällt es immer wieder schwer zu erkennen, welcher Kontakt von mir nun eigentlich ausgewählt ist und wen ich da nun anschreibe, denn es geht kein separates Chat-Fenster für jeden einzelnen Kontakt auf. Die Menüs kommen mir unstrukturiert vor und ich habe das Gefühl, wieder viele Einstellungsmöglichkeiten verloren zu haben (ohne jedes Detail verglichen zu haben).

Textnachrichten zu verschicken ist möglich, aber ich konnte keine Audio- oder Videoverbindung herstellen.

Die Entwicklung von Skype ist zumindest für Linux enttäuschend. Ich werde sicher weitere Tests durchführen.


Nachtrag 02.03.17 22:00

Installationsversuch unter Debian 9 32-Bit

Die Pakete gnome-keyring und apt-transport-https waren bereits installiert. Wie erwartet, ist die Installation aber gescheitert:

$ sudo dpkg --install skypeforlinux-64.deb
dpkg: Fehler beim Bearbeiten des Archivs skypeforlinux-64.deb (--install):
Paket-Architektur (amd64) passt nicht zum System (i386)
Fehler traten auf beim Bearbeiten von:
skypeforlinux-64.deb


Firefox-Kurzinfos unlesbar

08.02.2017

Problem:

Die „tooltip messages“, also die aufpoppenden Kurzinfos des Firefox 51.0.1 werden plötzlich in dunkler Schrift auf dunklem Grund angezeigt und sind somit unlesbar. Leider ist das unabhängig von den installierten Add-ons und tritt sogar beim online-Banking auf. (Meine Bank zeigt nur noch Symbole an und die Kurzinfos sind unlesbar, sodass man im Dunklen herumstochert.)

tooltip-messages-ff51-0-1-debian8-kde4-14-2

Das Problem tritt übrigens nicht auf, wenn man einen Windows-Firefox unter wine laufen läßt. Das kann man im Notfall schon als Workaround durchgehen lassen, ist aber keine Lösung.

tooltip-messages-ff51-0-1-win-wine-debian8-kde4-14-2

Lösung:

KDE > Rechner > Systemeinstellungen > Erscheinungsbild von Anwendungen > Farben > „Zion“ auswählen > Anwenden.

tooltip-messages-ff51-0-1-debian8-kde4-14-2-loesung

Auch wenn es nicht mein Lieblings-Farbschema ist, so sind damit doch alle Texte wieder lesbar.

tooltip-messages-ff51-0-1-debian8-kde4-14-2-loesung-andere-farbeinstellungen


Nachtrag = bessere Lösung:

Anstatt ein anderes Farbschema auszuwählen, kann man das aktuelle Schema verändern:

KDE > Rechner > Systemeinstellungen > Erscheinungsbild von Anwendungen > Farben > Farbauswahl > „Kurzinfo-Hintergrund“ > von schwarz auf weiß stellen > OK > Anwenden

tooltip-messages-ff51-0-1-debian8-kde4-14-2-loesung-andere-farbeinstellungen2

10.02.17 noch ein Nachtrag

Bei der Farbauswahl sollte man vielleicht ein mittleres Grau wählen. Ich habe festgestellt, dass Libreoffice ansonsten weiß auf weiß schreibt.


Debian 8 Jessie Update auf 8.7

14.01.2017

21.12.16 19:33 Version 8.7 ist in Arbeit

Ein Update von Debian 8 Jessie (stable) auf 8.7 ist vermutlich für Samstag, den 14.01.17 geplant.

Siehe Diskussion 8.7 planning


27.12.16 22:11 Ankündigung

Ein Update von Debian 8 Jessie (stable) auf 8.7 ist für Samstag, den 14.01.17 geplant.

Diese Info kann man in den Mailinglisten finden:
Upcoming stable point release (8.7)
„The next point release for „jessie“ (8.7) is scheduled for Saturday, January 14th. Processing of new uploads into jessie-proposed-updates will be frozen during the preceding weekend.“


09.01.17 23:27 Details zum Update

[SUA 114-1] Upcoming Debian 8 Update (8.7)


14.01.17 13:23 Das angekündigte Update ist bald verfügbar

14.01.17 13:23 Adam D. Barratt

The archive side of the point release has now finished. The next scheduled archive update is in around an hour and a half from now, so packages should start appearing on mirrors in a few hours‘ time.


14.01.17 18:15 Das angekündigte Update ist verfügbar

Ein paar inoffizielle Hilfen von mir:

Die aktuell installierte Version kann man abfragen mit dem Befehl:
$ cat /etc/debian_version
8.6

Ein Update ist in jedem Fall empfehlenswert, weil viele Sicherheitsupdates eingespielt werden. Da Jessie im Status „stable“ ist, sollten keine Schwierigkeiten zu erwarten sein.

neues einlesen der Quellen mit
# apt-get update

installieren der Updates mit
# apt-get dist-upgrade

und optional noch die Platte säubern mit
# apt-get autoclean
# apt-get autoremove

$ cat /etc/debian_version
8.7

Wer sudo aktiviert hat, kann auch im Ubuntu-Stil alle Befehle in einer Zeile starten:
$ lsb_release -a && sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade && sudo apt-get autoclean && sudo apt-get autoremove && lsb_release -a

Distributor ID: Debian
Description: Debian GNU/Linux 8.7 (jessie)
Release: 8.7
Codename: jessie

Das Update lief bei mir fehlerfrei durch.


14.01.17 20:46 Offizielle Nachricht

Debian 8 aktualisiert: 8.7 veröffentlicht


Netzwerkverbindung kommt nicht zustande

06.01.2017

Problem:

Nach einer Neuinstallation von Debian 8 mit KDE als Oberfläche, kommt keine Netzwerkverbindung zustande. Wenn man in der Kontroll-Leiste auf das Symbol für die Netzwerkverbindung klickt, findet man die Meldung „Netzwerkadresse wird bezogen“.

debian8-kde-netzwerkadresse-wird-bezogen

Erst wenn man „Verbindung trennen“ klickt (der Knopf erscheint erst wenn man die Maus über den Eintrag der Verbinung hält) und anschließend wieder „Verbinden“ klickt, bekommt der Computer eine IP und kann ins Netz.

Lösung:

Wir öffenen die Datei /etc/network/interfaces mit root-Rechten:
$ sudo nano /etc/network/interfaces

und fügen die folgenden 2 Zeilen hinzu:

allow-hotplug eth0
iface eth0 inet dhcp

Nach einem Reboot sollte das Problem verschwunden sein.

Und nun das traurige an dieser Lösung:
In meinem Artikel WLAN-Abbrüche habe ich vor einiger Zeit Probleme mit dem WLAN gelöst, indem ich genau diese 2 Zeilen auskommentiert habe. – Wer also eine bessere Lösung für mein Problem kennt, darf gerne kommentieren.