Archive for the ‘Politik’ Category

This is extremely dangerous to our democracy

02.04.2018


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Alternativen im Internet

31.01.2018

Seitdem die Zensurgesetze aktiv sind, kann man bei youtube nicht mehr viele kritische Stimmen finden, kann man bei facebook kaum noch Kritik lesen und wird alles und jeder gelöscht, zensiert und verbannt, der nicht bereit ist Merkel blind zu folgen.

Da ist es an der Zeit Alternativen zu finden. Für viele bekannte Portale gibt es bereits brauchbare, bislang nicht zensierte Alternativen.

Als Alternative zu youtube sind entstanden:

d.tube und
bitchute.com das demnächst umbenannt wird in spkout.com

Als Alternative zu facebook oder twitter kann man finden:

gab.ai und
xenzuu.com


Lisa Fitz – Ich sehe was

27.01.2018

Ich bin übrigens schon wieder bei fb gesperrt.


Das NetzDG im Post(demokratischen)zeitalter

11.01.2018

Man möge sich einmal vorstellen, die Politiker unserer Zeit wären zurückversetzt in das Jahr 1990 und würden damals Verantwortung tragen…

Aber zunächst ein Blick auf das Postgeheimnis von damals. Vor nunmehr 28 Jahren habe ich ein sehr fortschrittliches, weil unbezahltes Praktikum bei der frisch von „Deutsche Bundespost“ in „Telekom“ umbenannten staatlichen Firma absolviert. Es war ein kurzer Rundumblick möglich, aber kein detaillierter Einblick. Einige Punkte sind mir damals aber sehr positiv aufgefallen und in Erinnerung geblieben.

Zum einen gab es damals bereits Rechenzentren und dort sagte mir ein Mitarbeiter was er für den größten Wert seiner Arbeit hielt: „Über unsere Technik sprechen Menschen miteinander.“ – Ist das nicht eine starke Aussage? Es ging nicht um Umsatz, Gewinn, Quartalsergebnis, Massenentlassungen, Sparmaßnahmen, Konkurrenz, Tarife die keiner versteht oder ähnliches, sondern darum daß Menschen miteinander kommunizieren konnten. Das ist so gut wie es einfach und richtig ist.

Und dann war ich für ein paar Tage in einer Vermittlungsstelle eingesetzt. Dort lief damals noch die alte elektromechanische Klappertechnik mit Hebdrehwählern, die auf das Impulswahlverfahren reagierten. Diese Maschinen mußten regelmäßig gewartet werden. Korrosion und Verschleiß machten regelmäßige Prüfungen und Wartung nötig und schafften Arbeitsplätze vor Ort. Das Sytem stand zu der Zeit aber kurz vor der Ablösung durch eine elektronische Lösung, nämlich die EWSD von Siemens. Die damals neue EWSD war ein weltweiter Erfolg „Made in Germany“. Es war endlich auch das Tonwahlverfahren möglich und die Gesprächsqualität wurde deutlich besser. Die Vermittlung war digital, die Audio-Übertragung analog. Sie hatte allerdings auch Nachteile. Z.B. wird hier ständig der gleiche, hohe Stromverbrauch „im Amt“ abgegriffen – auch wenn niemand telefoniert, während die Hebdrehwähler nur aktiv waren, wenn gewählt wurde. Hinzu kam, daß erstmalig Klimaanlagen für die Computertechnik benötigt wurden. Der Stromverbrauch stieg und in den Räumen der Vermittlungsstellen wurde es ungemütlich.

Aber zurück ins Jahr 1990 in die Vermittlungsstelle mit den Hebdrehwählern. Dort konnte man sich mit einer einfachen Kopfhörergarnitur auf ein Gespräch aufschalten. Dies wurde auch immer wieder gemacht, um die Gesprächsqualität zu überwachen. Die vielen elektrischen Kontakte über die das analoge Signal lief, konnte Korrosion bilden und Störugen verursachen. So mußte man kurz reinhören, um festzustellen ob technisch alles ok ist. Man gab mir so einen Kopfhörer und erklärte mir die Regeln: Ich durfte mithören, aber ich durfte mit niemandem darüber sprechen was ich gehört habe und ich durfte nicht ausfindig machen wer dort spricht. Man hat mir ausdrücklich gesagt, daß selbst wenn sich zwei Personen über eine begangene Straftat unterhalten hätten, ich zum schweigen verpflichtet wäre. Die einzige Ausnahme war, wenn die Gesprächspartner gerade einen Mord planen würden. – Das war mit wenigen Worten der Inhalt des Postgeheimnisses, das problemlos den Weg von der Papier-Post (nichttechnischer Postdienst) zur Telefon-Post (technischer Postdienst) geschafft hatte. Denn ein Briefträger durfte ebenfalls eine Postkarte lesen, aber auch er war zur Verschwiegenheit verpflichtet. Daher war diese Aufgabe auch hoheitlich und wurde von Beamten ausgeführt. Einen Brief durfte der Postbeamte nur öffnen, wenn die Adresse nicht lesbar, nicht vorhanden oder unbekannt war und auch der Absender fehlte. Um die Zustellung zu gewährleisten, durfte dann ein Brief geöffnet werden. Damals galt noch das Grundgesetz und die Bürgerrechte.

Nun schauen wir uns einmal Facebook im Jahr 2018 an. Der Anbieter fb liest meine Nachrichten ständig mit, um über den Umweg der Werbung Geld zu generieren. Ich bin nämlich nicht der Kunde von fb, sondern das Produkt, das an die Werbewirtschaft verkauft wird. Die Werbewirtschaft ist der Kunde von fb.

So ähnlich ist es auch beim Privatfernsehen. Die Kunden dieser Sender sind nicht die Zuschauer, sondern die Werbewirtschaft. Die Zuschauer sind das Produkt, deren Interessen in Form von Sendungen verhökert werden. Eine kluge Person hat einmal gesagt: Fernsehen für die Werbung zu produzieren ist wie wenn man nur essen würde um Scheiße zu generieren.

Aber es kommt noch schlimmer. Merkel baut zusammen mit den Sozen ihre DDR nach. So zwingt das sogenannte NetzDG (Netzwerkdurchsetzungsgesetz) fb dazu, alle Nachrichten zu lesen und zu zensieren und mich zu „bestrafen“, wenn ich von der allgemeingültigen Meinung abweiche. Staatsanwalt, Richter und Henker sind somit vereinigt in der Hand eines Privatkonzerns. Klare Regeln, Gewaltenteilung, ein ordentliches Verfahren über eine unabhängige Stelle, die Möglichkeit des Einspruchs, Unschuldsvermutung etc. sind genau so Vergangenheit wie das Postgeheimnis.

Hätte es in der Post-Welt bereits das NetzDG gegeben, hieße das ungefähr: Der Postbote öffnet jeden meiner Briefe, liest dort irgendwann etwas von einem „Negerkuss“ oder Kritik an der Staatsratsvorsitzenden, schreddert daraufhin kommentarlos meinen Brief, informiert mich auf Nachfrage darüber dass ich für 1 Woche keine Briefe mehr versenden darf und auch nicht erhalte und wenn ich mich noch einmal mit einem verbotenen Wort erwischen lasse – vielleicht so etwas wie „Autobahn“, „Gaspedal“ oder gefährliche Zahlen wie „18“ – möglicherweise auch nie wieder einen Brief verschicken darf. Letztlich finde ich regelmäßig Werbung für afroamerikanische Schokoschaumküsse und Vignetten im Briefkasten, meine Post wird aber nur noch bei Vollmond zugestellt.

Die Kommunikation in unserer Zeit ist, so wie unsere Demokratie insgesamt, zu einer Ramschware verkommen, die bei Bedarf zusätzlich noch willkürlich zensiert wird. So sieht Deutschland aus, wenn eine DDR-Frau mit ungeklärter Stasi-Vergangenheit an der Spitze sitzt und der Justizminister keinerlei Rechtsempfinden sein Eigen nennt.


Netzneutralität – kann mir das mal einer erklären?

09.01.2018

Wenn ich einen Vertrag mit einem Internetanbieter unterschreibe, dann wird eine maximale Datenübetragungsrate vereinbart. Wenn ich mehr Geld auf den Tisch lege, dann erhalte ich auch höhere Geschwindigkeiten. Das war schon immer so und ist auch heute so. Über den Mobilfunk wird nach einem verbrauchten Datenvolumen sogar die Bandbreite massiv gedrosselt. Bei manchen Anbietern kann man dann wieder Münzen einwerfen und darf nochmals ein bestimmtes Datenvolumen mit der höheren Geschwindigkeit kaufen.

Wenn jetzt eine Plattform im Netz – z.B. youtube – plötzlich sagen würde, dass ich meine Videos nur noch ruckelig erhalte, weil der Nachbar eine 10x so schnelle Leitung hat, dann werde ich entweder auf die Plattform verzichten oder das Video über Nacht herunterladen oder Geld einwerfen. – Ich persönlich würde übrigens für das was ich dort geboten bekomme ganz bestimmt kein Geld einwerfen.

Also bevor man aus Gewohnheit über Trump schimpft, sollte man vielleicht zunächst einmal klären wo der Unterschied zum bisherigen Internet liegen soll. Mir ist das – gerade auch nach diesem Interview – überhaupt nicht klar.

Das Internet ist und war nie kostenlos. Und es ist auch kein Menschenrecht. Es existiert ja nicht einmal ein Recht auf Wohnung, auf Strom, auf Heizung, auf eine vernünftige Krankenversorgung etc. Also was bitte soll diese Panik vor Ungleichheit beim surfen, während Rentner Flaschen sammeln und ca. 700.000 Menschen obdachlos sind? – Merken die Leute eigentlich noch was?


zensiertes DDR-Neuland

08.01.2018

Aber auch der Erfinder des Netzwerkzersetzungsgesetzes kam schon in den Genuß der neuen „Demokratie“, in der Haß verboten ist. :-D


Gedanken zum Tage

23.05.2017

Niemand kann unbewusste Menschen
durch Bewusstsein positiv verändern,
wenn sie nicht dafür bereit sind.
So sei höflich,
tritt zur Seite
und lass das Leben ihr Lehrer sein.