Posts Tagged ‘Debian 6 Squeeze’

Kritischer Linux-Bug in der glibc

19.02.2016

Die Linux-Bibliothek glibc enthält einen kritischen Bug, der von heise ziemlich verständlich beschrieben wurde.

Auf allen Linux-Maschinen sollten schnellstens die neusten Updates installiert werden. Unter Debian mit freigeschaltetem sudo und Ubuntu kann man mit folgender Befehlszeile ein Update starten:

$ sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade


Debian 6 Squeeze Langzeitunterstützung wird am 29.02.16 beendet

13.02.2016

Debian 6.0 Long Term Support reaching end-of-life

February 12th, 2016

The Debian Long Term Support (LTS) Team hereby announces that Debian 6.0 („squeeze“) support will reach its end-of-life on February 29, 2016, five years after its initial release on February 6, 2011.

There will be no further security support for Debian 6.0.

The LTS Team will prepare the transition to Debian 7 („wheezy“), which is the current oldstable release. The LTS team will take over support from the Security Team on April 26, 2016.

Debian 7 will also receive Long Term Support for five years after its initial release with support ending in May 2018.

Debian and its LTS Team would like to thank all contributing users, developers and sponsors who are making it possible to extend the life of previous stable releases, and who have made this LTS a success.

If you rely on Debian LTS, please consider joining the team, providing patches, testing or funding the efforts.“


meine freie Übersetzung – ohne Gewähr:

12.02.16

Das Team für die Debian Langzeitunterstützung kündigt hiermit an, dass die Unterstützung für Debian 6 Squeeze am 29.02.16 beendet wird; fünf Jahre nach der Veröffentlichung am 06.02.11.

Es wird also keine weiteren Unterstützungen für Sicherheitsprobleme bei Debian 6 geben.

Das LTS Team wird den Wechsel zum aktuellen oldstable Debian 7 Wheezy vorbereiten. Das LTS Team wird die Unterstützung vom 26.04.16 an übernehmen.

Debian 7 erhält ebenfalls Langzeitunterstützung für 5 Jahre nach der Erstveröffentlichung. Die Unterstützung hierfür endet im Mai 2018.

Debian und sein LTS Team möchten sich bedanken bei allen teilnehmenden Nutzern, Entwicklern und Stiftern, die es ermöglicht haben, die Lebenszeit der Veröffentlichung zu verlängern und somit LTS erfolgreich gemacht haben.

Wenn Sie auf Debian LTS angewiesen sind, erwägen Sie dem Team beizutreten, Korrekturen bereitzustellen, zu testen oder finanzieren Sie unsere Bemühungen.


Der originale Text befindet sich hier und enthält Links und weitere Informationen.


Adobe Flash 11.2.202.491 verfügbar

17.07.2015

Die neue Version 11.2.202.491 des Adobe Flash liegt vor. Sie ersetzt die unsichere Version 11.2.202.481 und alle Vorgänger. Ein Update auf diese Version sollte so schnell wie möglich erfolgen mit:

# update-flashplugin-nonfree --install --verbose


17.07.2015 20:15 ein anderer Weg via deb-multimedia

Wer in den Quellen deb-multimedia eingetragen hat, kann statt des flashplugin-nonfree auch den flashplayer-mozilla (deb-multimedia) installieren. Am Ergebnis ändert das sicher nichts, denn die proprietäre Software stammt aus dem Haus Adobe und muß zunächst von dort geliefert werden. flashplugin-nonfree lädt bei einer Installation und bei einem Update direkt von den Adobe-Seiten und sollte damit optimal schnell sein.

Wer das Paket flashplayer-mozilla installieren will, muß übrigens flashplugin-nonfree deinstallieren:

# apt-get install flashplayer-mozilla

Die folgenden zusätzlichen Pakete werden installiert:
gsfonts-x11
Vorgeschlagene Pakete:
kde-config-flash-player
Die folgenden Pakete werden ENTFERNT:
flashplugin-nonfree
Die folgenden NEUEN Pakete werden installiert:
flashplayer-mozilla gsfonts-x11
0 aktualisiert, 2 neu installiert, 1 zu entfernen und 0 nicht aktualisiert.
Es müssen 5.273 kB an Archiven heruntergeladen werden.
Nach dieser Operation werden 19,7 MB Plattenplatz zusätzlich benutzt.

Wo liegt der Vorteil dieses Weges? – Updates werden automatisch mit den normalen Paketupdates eingespielt und müssen nicht über ein „update-flashplugin-nonfree –install –verbose“ angestoßen werden.


Adobe Flash 11.2.202.481 enthält Sicherheitslücken

15.07.2015

Problem

Die aktuelle Version des Adobe Flash 11.2.202.481 enthält Sicherheitslücken und es existiert keine neue Version. Siehe firefox/blocked

FF Adobe Flash 11.2.202.481 geblockt

Der Firefox sperrt Flash mit den Meldungen in einer Leiste oben mit den Worten: „Firefox hat das Ausführen des verwundbaren Plugins ‚Adobe Flash‘ auf http://www.youtube verhindert.“ Dann zwei Knöpfe „weiterhin blockieren“ oder „erlauben“ – tolle Wurst.

FF39.0 Adobe Flash 11.2.202.481 verwundbar

Da wo sonst das Video laufen würde steht:
„Dieses Plugin enthält Sicherheitslücken.“ Und dann ein Link „Adobe Flash aktivieren“

FF39.0 Adobe Flash 11.2.202.481 enthält Sicherheitslücken

Lösung

Um es kurz zu machen: Ich habe keine. Ich werde aber nach Alternativen zu Flash suchen und mich melden, wenn ein Update vorliegt.


Debian Long Term Support

16.04.2015

Ich persönlich halte ja sehr viel von der Langzeitunterstützung eines Betriebssystems, weil manche Hardware damit länger nutzbar wird und man sich lästige Updates alle paar Jahre und den damit verbundenen Ärger ersparen kann. Nachdem Ubuntu hier seit einiger Zeit punkten kann, hat mit Debian 6 auch die von mir am meisten genutze Distribution nachgezogen. Man hat allerdings in letzter Zeit wenig davon gehört. Hier nun ein Bericht des Magazins pro-linux.de.


Spiel des Tages: Open Invaders

21.11.2014

Ballern wie früher in den 80ern. Open Invaders :-)

# apt-get install open-invaders

open-invaders

open-invaders action

open-invaders gewonnen


Standard-Browser einstellen

09.11.2014

Um unter Debian einen Standard-Browser einzurichten, ruft man normalerweise einfach folgende Zeile auf und wählt den Wunsch-Browser aus:

$ update-alternatives --config x-www-browser
Es gibt 4 Auswahlmöglichkeiten für die Alternative x-www-browser (welche /usr/bin/x-www-browser bereitstellen).

Auswahl Pfad Priorität Status
------------------------------------------------------------
* 0 /usr/bin/opera 200 Auto-Modus
1 /usr/bin/chromium 40 manueller Modus
2 /usr/bin/epiphany-browser 85 manueller Modus
3 /usr/bin/konqueror 100 manueller Modus
4 /usr/bin/opera 200 manueller Modus

Drücken Sie die Eingabetaste, um die aktuelle Wahl[*] beizubehalten, oder geben Sie die Auswahlnummer ein:

Wer aber den Firefox benutzen möchte, findet den Browser nicht in dieser Liste. Der Grund: Der Firefox wird unter Debian nicht mitgeliefert, sondern der stets veraltete Iceweasel. Mehr dazu hier. Die „Installation“ habe ich übrigens hier beschrieben.

Um nun den Firefox als Standard einzurichten, kann man folgende Zeile einsetzen. /mnt/data/Programme64/firefox/ ist der Ort an dem ich meinen Firefox gespeichert habe – dies muß natürlich geprüft und angepasst werden. (noch eine Hilfe: sudo einrichten)

$ sudo update-alternatives --install /usr/bin/x-www-browser x-www-browser /mnt/data/Programme64/firefox/firefox 100

Nun wird der Firefox in der Liste angezeigt.

$ sudo update-alternatives --config x-www-browser
Es gibt 5 Auswahlmöglichkeiten für die Alternative x-www-browser (welche /usr/bin/x-www-browser bereitstellen).

Auswahl Pfad Priorität Status
------------------------------------------------------------
* 0 /usr/bin/opera 200 Auto-Modus
1 /mnt/data/Programme64/firefox/firefox 100 manueller Modus
2 /usr/bin/chromium 40 manueller Modus
3 /usr/bin/epiphany-browser 85 manueller Modus
4 /usr/bin/konqueror 100 manueller Modus
5 /usr/bin/opera 200 manueller Modus

Drücken Sie die Eingabetaste, um die aktuelle Wahl[*] beizubehalten, oder geben Sie die Auswahlnummer ein: 1
update-alternatives: /mnt/data/Programme64/firefox/firefox wird verwendet, um /usr/bin/x-www-browser (x-www-browser) im manueller Modus bereitzustellen

Im wiki.ubuntuusers.de gibt es hierzu den Artikel Alternativen-System.


Debian 6.0 Squeeze LTS

25.10.2014

Offizielle Infos zur Benutzung von Debian 6.0 Squeeze (oldstable) mit LTS (long term support) finden sich im wiki.debian.org. Den Link zur Hauptseite habe ich zu meinen Links hinzugefügt.


Debian/Ubuntu Linux: Bestimmtes Programm nicht updaten

16.09.2014

Ich verweise mal auf einen Artikel bei schieb.de – Debian/Ubuntu Linux: Bestimmtes Programm nicht updaten.

Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass bei Debian sudo normalerweise nicht aktiviert ist. Man muß also zunächst sudo freischalten oder man benötigt den Befehl su:

$ su
# apt-mark hold PAKETNAME
# exit
$

Für meine klugen Leser noch die restlichen Informationen zu apt-mark:

$ sudo apt-mark --help
apt 1.0.8 für amd64, kompiliert am Sep 9 2014 18:56:07
Aufruf: apt-mark [Optionen] {auto|manual} paket1 [paket2 ...]

apt-mark ist ein einfaches Befehlszeilenprogramm, um Pakete als manuell oder automatisch installiert zu markieren. Diese Markierungen können auch aufgelistet werden.

Befehle:
auto – das angegebene Paket als »Automatisch installiert« markieren
manual – das angegebene Paket als »Manuell installiert« markieren
hold - ein Paket als zurückgehalten markieren
unhold - ein Paket als nicht mehr zurückgehalten markieren
showauto - eine Liste aller automatisch installierten Pakete anzeigen
showmanual - eine Liste aller manuell installierten Pakete anzeigen
showhold - eine Liste aller zurückgehaltenen Pakete anzeigen

Optionen:
-h dieser Hilfetext
-q protokollierbare Ausgabe – keine Fortschrittsanzeige
-qq keine Ausgabe, außer bei Fehlern
-s nichts tun, nur eine Simulation der Aktionen durchführen
-f Autom./Manuell-Markierung in der angegebenen Datei lesen/schreiben
-c=? Diese Konfigurationsdatei benutzen
-o=? Beliebige Konfigurationsoption setzen, z.B. -o dir::cache=/tmp
Siehe auch die Handbuchseiten apt-mark(8) und apt.conf(5) bezüglich weitergehender Informationen.


Erster Report zu Debian 6 Long Term Support

12.09.2014

pro-linux.de – Erster Report zu Debian Long Term Support

Kurz zusammengefasst: Der Wille zu einer Langszeitunterstützung ist vorhanden, nur das Geld fehlt (noch).