Posts Tagged ‘Netzwerk’

Netzwerkverbindung kommt nicht zustande

06.01.2017

Problem:

Nach einer Neuinstallation von Debian 8 mit KDE als Oberfläche, kommt keine Netzwerkverbindung zustande. Wenn man in der Kontroll-Leiste auf das Symbol für die Netzwerkverbindung klickt, findet man die Meldung „Netzwerkadresse wird bezogen“.

debian8-kde-netzwerkadresse-wird-bezogen

Erst wenn man „Verbindung trennen“ klickt (der Knopf erscheint erst wenn man die Maus über den Eintrag der Verbinung hält) und anschließend wieder „Verbinden“ klickt, bekommt der Computer eine IP und kann ins Netz.

Lösung:

Wir öffenen die Datei /etc/network/interfaces mit root-Rechten:
$ sudo nano /etc/network/interfaces

und fügen die folgenden 2 Zeilen hinzu:

allow-hotplug eth0
iface eth0 inet dhcp

Nach einem Reboot sollte das Problem verschwunden sein.

Und nun das traurige an dieser Lösung:
In meinem Artikel WLAN-Abbrüche habe ich vor einiger Zeit Probleme mit dem WLAN gelöst, indem ich genau diese 2 Zeilen auskommentiert habe. – Wer also eine bessere Lösung für mein Problem kennt, darf gerne kommentieren.


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Router, Switches, Hub & Co – Was ist was im Netzwerk?

27.12.2016

Eine gute Übersicht erhält man bei tecchannel.de


Nach Wechsel der Netzwerkkarte zeigt Netzwerksymbol „getrennt“ an

18.01.2015

Problem

Seitdem ich auf das Mainboard GigaByte-GA-G41M-Combo gewechselt bin, erscheint das Netzwerk-Symbol in der KDE-Leiste nur noch im Status „getrennt“, obwohl die Verbindung hergestellt ist und auch funktioniert.

Wicd 1 unplugged

Lösung

Mit der rechten Maustaste auf das Symbol klicken und Wicd-Einrichtung auswählen:

Wicd 2 Einrichtung

Dann die korrekte Schnittstelle – bei mir eth2 – auswählen.

Wicd 3 Einstellungen

Offensichtlich hat das System die alte Schnittstelle (eth0) weiterhin reserviert und für den neuen Chip eine weitere (eth2, weil ich noch eine zusätzliche Netzwerkkarte eth1 eingebaut habe) eingerichtet, die von Wicd nicht automatisch als Standard eingerichtet wurde.

Wicd 4 plugged


Debian 8: Ordnerfreigabe

01.03.2014

Zur Freigabe von Ordnern im lokalen Netzwerk kann ich das Gnome-Tool „shares-admin“ empfehlen. Viele System-Tools von Gnome sind mir auch unter KDE wesentlich sympathischer als die entsprechenden Möglichkeiten unter KDE.

# apt-get install gnome-system-tools
$ kdesudo shares-admin &

shares-admin


Samba Laufwerk mounten

03.11.2012

Wenn man eine Netzwerk-Freigabe (gemeint ist ein Samba-Laufwerk) mit einem Windows-Client einbindet, erscheint ein neuer und fast frei wählbarer Laufwerksbuchstabe wie z.B. X: – auf dieses Laufwerk können dann auch Programme zugreifen und ganz normal damit arbeiten.

Wenn ich eine solche Freigabe unter Linux einbinden will, ist das Netzlaufwerk nur über die Krücke eines Links erreichbar, z.B. über smb://192.168.2.106/public/
Auf diesen Ort können zwar einige Tools wie der Nautilus oder Dolphin zugreifen und auch das Öffnen von Dateien mit Bildbetrachter etc. ist möglich. Mit Truecrypt stößt man dann aber an die Grenze dieser Lösung. Truecrypt verlangt nach einer Datei in der gemounteten Ordnerstruktur.

Die Lösung für die KDE-Umgebung stellt hier das Tool Smb4K dar.

Wir installieren die notwendigen Pakete:
# apt-get install cifs-utils smb4k

Und starten Smb4K:
$ smb4k &
oder
KDE > Anwendungen > Dienstprogramme > Erweiterter Browser für die Netzwerkumgebung (Smb4K)

Strg-O
oder
Netzwerk > Dialog zum Einbinden öffnen

UNC-Adresse: //anyuser@pc6/public
IP-Adresse 192.168.2.106
Häkchen setzen bei „Diese Freigabe zu den Lesezeichen hinzufügen“

Freigaben aufheben mit:
Strg-N oder Freigaben > Alle Einbindungen lösen

Die Usernamen und IP-Adressen sind natürlich durch die in Deinem Netzwerk vergebenen Varianten zu ersetzen.


Ordnerfreigabe unter Debian 7 Wheezy

08.06.2012

Am sichersten und einfachsten geht das mit dem gleichen Tool wie unter Gnome 2: System > Systemverwaltung > Freigegebene Ordner. Debian Wheezy liefert bekanntermaßen Gnome 3 aus und dort findet man dieses Tool nicht – und schon gar nicht am alten Platz im Menü. Man kann aber unter Gnome Classic (damit kann man tatsächlich fast ganz normal arbeiten) einen Rechtsklick auf die Anwendungen wagen > Menüs bearbeiten. Dann muß man nur noch im Menü Anwendungen > Systemwerkzeuge > Systemverwaltung > ein Häkchen bei „Freigegebene Ordner“ setzen. Das gesuchte Tool heißt übrigens shares-admin und läßt sich natürlich auch von der Befehlszeile aus starten. Damit klappt bei mir die Freigabe dann problemlos.

Übrigens:
So langsam gefällt mir Gnome3-Classic und selbst KDE mausert sich. Es wird langsam alles bedienbarer. Ganz nebenbei macht mir Debian 7 bereits in diesem frühen Stadium einen ausgereifteren Eindruck als Ubuntu 12.04. Bin drauf und dran, auf meinem Nettop die alte Ubuntu-Installation durch Debian Testing zu ersetzen und damit zu arbeiten. Es macht so langsam Spaß. Das einzige was mich hindert ist die endlose Zeit die man vorher für die Backups benötigt.