Posts Tagged ‘Radio’

Der NDR hat die urls fürs Webradio geändert

12.06.2017

Die neuen Links hat der NDR unter ndr.de/liveradio aufgelistet.


Der WDR hat die urls fürs Webradio geändert

05.06.2017

Die neuen Links hat der WDR unter webradio.wdr.de aufgelistet.


Die analoge Mittelwelle ist tot

05.03.2016

Mediumwave Sound Archive hat ein paar Originaltöne archiviert als vor ein paar Monaten ehemals wichtige MW-Sender abgeschaltet wurden. Was bleibt ist Rauschen…

Es ist schon erstaunlich wie lange die Mittelwelle überlebt hat. Die Amplitudenmodulation ist die einfachste, aber auch die ungünstigeste Übertragungsmöglichkeit von Signalen, die man sich vorstellen kann. Dennoch gab es genau die AM über Mittelwelle, Kurzwelle, Langewelle und beim Fernsehbild im Antennenfernsehen (der Ton war bereits FM) über viele Jahrzehnte. Es ist erstaunlich, dass man so sehr an dieser Technik hängt. Auch mir tut es irgendwie weh, dass es die Mittelwelle nicht mehr geben soll. Das Rauschen, die Verzerrungen und die ständigen Zweifel ob man den Satz noch zu Ende hören kann bevor das Signal wieder zu schwach wird. Jeder betätigte Lichtschalter erzeugt ein lautes Knacken. Man kann jeden „Sender“ hören – ob Handy, ein motorisiertes Küchengerät, ein Computer oder eine Leuchstofflampe – alle können das Signal beeinflussen oder komplett unbrauchbar machen. Ein MW-Radio ist ideal um Störfelder zu lokalisieren. Der Mono-Klang mit fehlenden Höhen kann störungsfrei auf einen Röhrenverstärker gebracht aber dennoch einen ernormen Klang erzeugen. Früher gab es kaum Störquellen.

Ja, ich weiß: Das Internet steckt das Radio längst komplett in die Tasche und das Fernsehen gleich mit. Aber es war wesentlich schwieriger alle Radio- und Fernsehsender zu stören oder abzuschalten als das Internet abzuschalten. Und ein Computer benötigt wesentlich mehr elektrische Leistung als ein Radio. Und wenn ich einen Radio-Sender habe, dann können theoretisch unendlich viele Hörer mithören ohne dass am Sender etwas geändert werden muß. Beim Internet-Stream muß der Server jedem Empfänger jedes einzelne Datenpaket schicken. Was wäre wenn alle 80 Mio Deutschen gleichzeitig im Ersten Programm die Tagesschau live über das Internet sehen wollte? Der bzw. die Server müßten 80 Mio Kopien durchs Netz schicken. Ob das funktionieren würde? Hinzu kommt, dass der Sender genau weiß wer zuhört. Im 3. Reich war es beispielsweise verboten, ausländische Sender wie die BBC zu hören. Im Internet könnte eine Regierung einen Sender blockieren oder feststellen wer alles illegal den Sender gehört hat. Eigentlich ist das Internet für diese Art der Kommunikation denkbar schlecht. Aber es wird sich mehr und mehr durchsetzen und alles andere verdrängen. Irgendwie schade. Es war ein Erlebnis, ausländische Sender mit dem Radio zu empfangen. Ich kann mich noch gut erinnern wie glücklich ich war, als ich bei Überreichweite mit der Dachantenne Fernsehsender wie den NDR oder AFN empfangen konnte. Radiosender wie der BRF (Belgischer Rundfunk) oder diverse Niederländische Programme konnte ich ebenfalls hin und wieder empfangen. Teils sogar ziemlich sauber über UKW. – Heute muß man schon gezielt im Internet suchen, wenn man diese Sender hören bzw. sehen will. Also muß man sie kennen bevor man sie möglichweise konsumieren kann. Sich regional umzuschauen und sich vom Zufall überraschen zu lassen fällt demnächst wohl immer mehr weg.


Rundfunkgebühren sinken ab April 2015

20.03.2015

Die Radio- und Fernsehgebühren sinken ab nächsten Monat um wenige Cent auf 17,50 EUR pro Monat. Da die Fernsehgebühr in der Regel quartalsweise zu bezahlen ist, sind dann 52,50 EUR im Quartal pro Wohnung fällig.

Die als „Beitrag“ bezeichnete Gebühr wird pauschal wie eine Wohnungssteuer eingetrieben und ist abhängig von der Anzahl der Wohnungen. Viele Menschen hinter einer Wohnungstür zahlen also nur eine Gebühr. Arbeitgeber zahlen für ihre Mitarbeiter anteilig nochmals Gebühren. Eine Zweitwohnung kostet ebenfalls. Die Gebühr ist unabhängig von der Existenz eines Empfangsgerätes. Pro Bürger kann die Gebühr mehrfach erhoben werden (s.o. z.B. bei mehreren Wohnungen). Die Gebühr ist nicht sozial gestaffelt, sondern unabhängig vom Einkommen. Einzige Ausnahme ist eine Befreiung durch Nachweis von Hartz IV oder Sozialhilfe oder Schwerbehinderung.

Die GEZ-Sender haben seit der Umstellung der Gebühr als pauschale Wohnungssteuer Mehreinnahmen in Milliardenhöhe.

Also: Kein Geld verschenken und den Dauerauftrag noch heute ändern!

hier geht’s zur Quelle der Informationen


Radio-Tip !

24.01.2015

Jeder der die 80er persönlich erlebt hat weiß, dass Maxi-Singles die Deluxe-Ausgaben der damaligen Hits waren.

Wer also Maxis mag, sollte jetzt popstop.eu einschalten! Frank Laufenberg präsentiert heute am 24.01.15 seit 22:00 und noch bis 04:00 Maxi-Singles. Es werden Sendungen der Serie „Maxi Club“ wiederholt.


Playlist

1. Stunde ab 22:00

01 Talk Talk – It’s My Life
02 Bros – I Owe You Nothing
03 Sting – They Dance Alone
04 Paul Hardcastle – Nineteen
05 DÖF (Tauchen Prokopetz) – Codo
06 Yello – Rubberbandman
07 Talking Heads – Wild Wild Life
08 Curtis Mayfield – (Don’t Worry) If There’s A Hell Below, We’re All Gonna Go

2. Stunde ab 23:00

01 Santana – One Chain (Don’t Make No Prison)
02 Heaven 17 – Let Me Go
03 Stranglers – Always The Sun
04 Karl Keaton – Love’s Burn
05 James Brown – No Static
06 Nick Straker Band – A Little Bit Of Jazz
07 Jan Hammer – Miami Vice Theme
08 Georg Kranz – Din Daa Daa/Trommeltanz
09 Axel Bauer – Cargo

3. Stunde ab 00:00

01 The Chambers Brothers – Time Has Come Today
02 Stranglers – Always The Sun
03 Tullio de Piscopo – Stop Bajon
04 Axel Bauer – Cargo
05 Chris Rea – I Don’t Know What It Is But I Love It
06 Level 42 – Lessons In Love
07 Real Life – Send Me An Angel
08 Matthew Wilder – Break My Stride

4. Stunde ab 01:00

01 Deodato – Also sprach Zarathustra
02 Guns N’Roses – November Rain
03 Rheingold – Triad Dimensions
04 Tear Fo Fears – Shout
05 Flash & The Pain – Early Morning Wake Up Call
06 Terence Trend D’Arby – Wishing Well
07 Deep Purple – Truth Hurts
08 Fox The Fox- Precious Little Diamond

5. Stunde ab 02:00

01 Paul Young – Come Back And Stay
02 Lou Reed – No Money Down
03 Commodores – Nightshift
04 Queen – A Kind Of Magic
05 Philadelphia International All-Stars – Let’s Clean Up The Ghetto
06 Gap Band – Oops Up Side Your Head
07 Zee – Confusion
08 Gloria Gaynor – I Will Survive

6. Stunde ab 03:00

01 The Catch – 25 Years
02 Spandau Ballet – Gold
03 Cock Robin – The Promise You Made
04 Band Aid – Do They Know It’s Christmas
05 Falco – Der Kommissar
06 Falco – Rock Me Amadeus
07 Dan Hartman & Loleatta Holloway – Vertigo/Relight My Fire
08 Jimmy Bo Horne – Spank


Radio aufnehmen

09.12.2014

Wer einen Radiosender aufzeichnen möchte, hat die Möglichkeit den online Audiorecorder phonostar.de zu nutzen. Man kann hier maximal 2 Stunden kostenlos aufzeichnen lassen. Nach Beendigung der Aufnahme erhält man eine Mail. Dann kann man sich die 128kbps mp3-Datei eingeloggt von dort herunterladen. Für längere Aufnahmen bittet der Anbieter allerdings zur Kasse.

Nein, dies ist keine Werbung. Ich habe einfach mit diesem Service gute Erfahrungen gemacht und möchte diese Info teilen.

Wer selber einen Stream unter Linux mitschneiden möchte, kann streamripper nutzen, wie ich hier beschrieben habe.


Audio-Stream mit Debian vollautomatisch aufnehmen

28.04.2013

Am 01.05. startet ein neues Internet-Radio u.a. mit Gabi Decker, Elmar Hörig, Margarethe Schreinemakers.

In den 90ern habe ich häufig Elmi im SWF3 über Antenne empfangen und immer wieder gern gehört. Jetzt macht er das was so viele „Altstars“ (wie Frank Laufenberg, Dieter Hildebrandt oder die beiden Computerclub-Wolfgangs) machen: Er geht ins Internet und sendet dort weiter.

top20radio.de startet am 01.05.2013

top20radio mini

Aber auch wenn die Technik neu ist, so sind die Probleme die alten: Die Sendung kommt zu einer unpassenden Zeit und ich möchte sie aufnehmen, um sie zu einer anderen Zeit hören zu können.

Hierzu soll eine Schaltuhr (eine digitale kostet ca. 5 bis 10 EUR) den Computer frühzeitig einschalten. Dann soll der Computer ohne weitere Handlungen die Aufnahme starten und anschließend herunterfahren. Danach dreht die Schaltuhr dem Computer den Strom ab.

Den Link zum Stream kann man auf obiger Homepage finden: http://server8.blitz-stream.de:9100. Für die Programmierung des Cron-Dämons möchte ich gnome-schedule empfehlen, der auch unter KDE wertvolle Dienste leistet. Das Tool zur Aufnahme heißt streamripper. Wenn ich also 2 Stunden 10 Minuten aufnehmen möchte (2 Stunden geht die Sendung + 5 Minuten Vor- und Nachlauf), muß ich die Zeit in 7800 Sekunden umrechnen und erhalte den Befehl
$ streamripper http://server8.blitz-stream.de:9100 -t -r -l 7800 -a ~/top20radio.mp3
(Ein netter Nebeneffekt dieser Befehlszeile ist, daß der Stream lokal gleich wieder gestreamt wird. Ich kann also über http://localhost:8000 die Quelle während der Aufnahme hören ohne die Internetverbindung mehrfach mit dem Datenstrom belasten zu müssen.)

Aufnahme programmieren

Am längsten habe ich gebraucht, um herauszufinden wie ich meinen Computer automatisiert herunterfahren kann. Die in meinen Augen einfachste Lösung ist
$ kdesudo gnome-schedule &

Wenn ich dort ein sudo shutdown -h now zu einer bestimmten Zeit programmiere, dann hat der Befehl die passenden Rechte. Dies ist mir mit den KDE-Möglichkeiten über die Systemeinstellungen bislang nicht gelungen.

herunterfahren festlegen

Und nun möge mich der Altmeister ordentlich unterhalten! ;-)


Nachtrag 03.05.13

Meine Aufnahme in Abwesenheit hat wirklich gut funktioniert, incl. herunterfahren. Nun kann ich die mp3 demnächst einmal genießen. Bin gespannt…

Nachtrag 19.05.13

Ich muß mich korrigieren. Um den Computer herunterzufahren muß man den shutdown-Befehl mit sudo davor angeben. Also heißt es korrekt: sudo shutdown -h now Auch der Screenshot ist korrigiert.


Nachtrag 13.08.14

Schon vor einiger Zeit habe ich den shutdown-Befehl ein wenig angepaßt. Wenn man nämlich den Computer benutzen möchte und parallel aufnimmt, dann fährt der shutdown-Befehl den Rechner kurzfristig herunter ohne dass man noch eine Möglichkeit des Eingreifens hat. Also schicke ich den Befehl zum shutdown bereits um 13:00 ab und „beantrage“ zu der Zeit ein Herunterfahren um 15:06.

shutdown 1300 1506

Das hat den Vorteil, dass ich regelmäßig auf allen Konsolen und in der KDE-Kontroll-Leiste den Hinweis erhalte, dass mein Rechner bald runtergefahren wird. Dies kann man dann aber noch stoppen, indem man z.B. mit Strg-Esc die Systemüberwachung startet und „Alle Prozesse“ filtert, dann shutdown oben eingeben, den Prozess unten aus der Liste auswählen und „Prozeß beenden“ (man wird dann noch aufgefordert sich via Paßwort auszuweisen, um shutdown mit root-Rechten beenden zu können). Noch einfacher geht’s auf der Konsole mit

$ sudo shutdown -c