Posts Tagged ‘Skype’

Alternativen zu Skype

02.02.2018

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle eine wirklich gute Alternative zu Skype empfehlen. Eigentlich. – Ich dachte nicht, dass das so schwierig sein würde.

Vor ein paar Tagen habe ich Tox ausprobiert. Es ist mir gelungen, eine Verbindung vom Android-Handy zu einem Debian-Computer herzustellen. Es funktionierte neben Text auch Dateiübertragung, Telefon und Video. Das Tool ist zwischendurch immer wieder abgestürzt. Das größere Problem war allerdings, dass auch nach Beendigung der Verbindung weiterhin fleißig Daten gefunkt wurden. Gerade beim Handy ist das schnell ein Problem, wenn hierdurch das Volumen aufgebraucht wird. Fraglich ist außerdem was dort noch großartig übertragen wird, nachdem die Video-Verbindung beendet ist. Ich habe das Tool schnell wieder deinstalliert und weiter gesucht.

Dann habe ich nochmals Wire getestet. Die Android-Version möchte mich verleiten, Dinge über google nachzuinstallieren, will meine Kontakte abfragen und verhält sich insgesamt gerade auf dem Handy ein wenig merkwürdig. Unter Debian ist das besser. Die Bedienung ist aber ein wenig gewöhnungsbedürftig, wenn man immer wieder X klicken muß um einfach nur im Menü zurück zu kommen. Das großte Minus bekommt das Tool von mir für die große Gier nach RAM. Hier zwei Screenshots von Debian 9 und den aktuellen, laufenden Versionen von Skype und Wire. – Was war die Zeit von ICQ doch schön…


Advertisements

„Skype for Linux“ speichert die Unterhaltungen nicht mehr lokal

13.01.2018

Noch ein Nachteil der neuen Version von Skype.

Skype 4.x hat die Gesprächsprotokolle unter ~/.Skype/SKYPEUSERNAME/main.db im SQL-Format lokal auf der Festplatte gespeichert. Es gab die Möglichkeit, mit Hilfe des „DB Browser for SQLite“ in diese Datei hineinzusehen. (Debian-Paket sqlitebrowser)

Seit „skypeforlinux“ werden alle Nachrichten nur noch in der Cloud bei Microsoft gespeichert und für 2 Jahre vorgehalten. siehe Quelle

Hinzu kommt, dass ich bislang keine vernünftige Methode gefunden habe, Konversationen zu exportieren und zu speichern. – Ein wirklich scheußliches Tool.


Skype for Linux Update von 8.11.0.4 auf 8.13.0.2

09.01.2018

Da ich Skype sowieso nur noch kurzfristig starte, um Nachrichten zu checken, zu beantworten und dann das Tool schnell wieder schließe um RAM frei zu machen, ist es mir auch so ziemlich egal geworden was Microsoft mit diesem Tool noch so alles anstellt, um es unbenutzbar zu machen. Also können auch ruhig die neuesten Versionen auf dem Computer installiert werden. Wenn gar nix mehr geht, wir es deinstalliert und fertig. Wenn die Frustration erst einmal gewichen ist, geht es in die Phase des Desinteresses.

So erschien heute die Version 8.13.0.2. Es mußten 72,3 MB heruntergeladen werden und es werden nach der Installation nochmals 17,3 MB mehr auf der Festplatte verschwendet.

Anschließend hat man ziemlich genau die selben Funktionen wie zuvor, aber ein noch schwergewichtigeres Tool mit einer neuen Versionsnummer. Echt schick.


Skype 4.3.0.37 kann nicht mehr gestartet werden

24.11.2017

Während gestern (22.11.17) in China Skype für Smartphones aus den App-Stores geflogen ist, kann man sich ungefähr zeitgleich (23.11.17) auch mit Linux nicht mehr mit Skype einloggen. Statt dessen wird das Tool einfach kommentarlos beendet. Ganz so, als hätte das Tool einen Bug. (Mit wiederhergestellten Profildaten auf dem Stand von gestern und einem Start von Skype ohne Internet kann man allerdings noch das Tool starten.) Und – wie bereits aus der Vergangenheit bekannt – kann man nicht einmal mehr die Chat-Historie ansehen oder die Kontaktdaten sichern. Skype wird also offensichtlich vom Server aus beendet. Das ist halt die Art wie Skype mit seinen Kunden – und ganz besonders mit den Linux-Nutzern – umgeht.

Somit kommt die Abschaltung zwar 5 Monate später als erwartet, aber leider genau so sinnlos und brutal wie angekündigt. Computer und Betriebssysteme mit 32 Bit werden nicht mehr unterstützt, alte Skype-Versionen auch nicht und China ist vom Netz. Eine klassische lose-lose-Situation für ein Tool, mit dem jeder mit jedem weltweit über möglichst jede Hardware kommnuzieren können sollte. Und ein „Update“ sollte nicht bedeuten, dass vieles nicht mehr geht, sondern dass vieles besser läuft. „Up“ kommt von „hoch“. Und damit ist nicht allein die belegte Datenmenge im RAM oder auf der Platte gemeint, sondern vor allem die Funktionalität.

Die skype-debian_4.3.0.37-1_i386.deb hatte damals übrigens 19,2 MB, während die aktuelle skypeforlinux-64.deb (interne Version in skypeforlinux-64.deb/usr/share/skypeforlinux/version v1.8.1, aber bei der Installation wird 8.11.0.4 angezeigt) auf 69,1 MB kommt – beides komprimiert. Stellt sich die Frage, welche supertollen Funktionen sich in den zusätzlichen ca. 50 MB verstecken mögen…

Wer Wert auf seine Historie und die Kontaktliste legt, muß noch einmal Skype starten können. Also zunächst vom Internet trennen, dann den Ordner ~/.Skype aus dem letzten Backup wiederherstellen und Skype starten.

Nach dem Sichern der Chats kann der PC wieder mit dem Internet verbunden werden. Skype beendet sich dann von selber und läßt sich nicht mehr starten. Dann geht’s ans Deinstallieren der alten Version mit
$ sudo apt remove skype
und nach dem Download der aktuellen skypeforlinux-64.deb kann installiert werden mit
$ sudo dpkg --install skypeforlinux-64.deb

Nach dem Login kann man übrigens alle alten Kontakte wieder sehen, die man vor Jahren aus der Kontaktliste entfernt hat. Wie „schön“ dass nichts wegkommt… (Die Chat-Historie dieser alten Kontakte konnte ich allerdings nicht öffnen.)

Was noch alternativ bleibt ist ein Login mit dem Browser via web.skype.com. Das könnte auch mit einem 32-Bit-PC noch klappen. Es ist allerdings wesentlich umständlicher und wird sicher nur von wenigen genutzt werden.

Und hier noch ein Blick auf den RAM:


Skype mit Abschaltungen zum 01.07.17

13.06.2017

Wie ich vor über 3 Monaten bereits berichtet habe, steht die neue Version 5.3.0.1 von Skype in den Startlöchern. Und wie befürchtet, wird es wieder brutale Abschaltungen geben. Die aktuell noch unter Linux laufende Version 4.3.0.37 wird dann nicht mehr laufen und es wird für die neue Software ein 64-Bit-Computer mit einem 64-Bit-Linux benötigt. Wenn die Ankündigung von Microsoft stimmt, wird auch Debian 7 nicht mehr unterstützt.

An alle meine Kontakte in Skype soll dies auch eine Info sein, dass ich möglicherweise ab dem 01.07.17 für länger oder für immer in Skype offline sein werde.

Siehe auch den Artikel bei zdnet.de Alte Versionen von Skype für Linux werden eingestellt


Das nächste Skype für Linux steht in den Startlöchern

02.03.2017

02.03.17 20:26

Nachdem ich nun mehrere Artikel zum Thema Skype für Linux gelesen habe und ich ja selber Skype seit Jahren nutze, bin ich der Sache ein wenig auf den Grund gegangen und habe die neuste Version bei skype.com einmal heruntergeladen.

skype-4-3-0-37-20170302 aktuell funktioniert Skype 4.3.0.37 noch, das man allerdings nicht mehr auf der Skype-Seite finden kann.

Während es in der Vergangenheit nur mit Tricks möglich war, das nur für 32-Bit-Systeme verfügbare Skype unter einem 64-Bit-Linux zu installieren, finden sich jetzt nur noch Versionen für 64-Bit-Systeme. Somit sind wohl alle 32-Bit-Computer zukünftig unter Linux von der Skype-Nutzung ausgeschlossen.

Sofort fällt mir auf, dass ich auf der Homepage keine Auswahl einer Linux Version angeboten bekomme (Ubuntu, Debian, Fedora, SuSE etc). Es wird auf meinem 32-Bit Laptop automatisch die skypeforlinux-64.deb heruntergeladen.

Im Ordner https://repo.skype.com/latest/ befinden sich aktuell (02.03.2017) nur 64-Bit Versionen:
skypeforlinux-64-alpha.deb 2017-03-01 09:16 48M
skypeforlinux-64-alpha.rpm 2017-03-01 09:16 64M
skypeforlinux-64.deb 2017-03-01 09:16 48M
skypeforlinux-64.rpm 2017-03-01 09:16 64M

In der Datei skypeforlinux-64.deb befinden sich Ordner, die auf den 28.03.2017 vordatiert sind. Ob das der Termin ist, an dem alle Nutzer der alten 32-Bit Versionen ausgesperrt werden sollen…? Es wäre nicht das erste Mal, dass Microsoft (der Eigentümer von Skype) Linux Nutzer auf diese Weise aussperrt. Ohne Ankündigung. Hauptsache weg.


Die Installation auf einem 64-Bit Computer mit Debian 8 liefert gleich Abhängigkeitsprobleme. Es wird gemeldet, dass gnome-keyring und apt-transport-https bei mir nicht installiert sind.

$ sudo dpkg --install skypeforlinux-64.deb

Alle Probleme werden beseitigt mit dem Befehl:

$ sudo apt-get -f install

skypeforlinux-64-deb-5-0-0-5 ein bewegter, tanzender Pinguin meldet u.a. die Versionsnummer

Die neue Oberfläche gefällt mir überhaupt nicht und ähnelt mehr einem Browser als einem Messenger. Mir fällt es immer wieder schwer zu erkennen, welcher Kontakt von mir nun eigentlich ausgewählt ist und wen ich da nun anschreibe, denn es geht kein separates Chat-Fenster für jeden einzelnen Kontakt auf. Die Menüs kommen mir unstrukturiert vor und ich habe das Gefühl, wieder viele Einstellungsmöglichkeiten verloren zu haben (ohne jedes Detail verglichen zu haben).

Textnachrichten zu verschicken ist möglich, aber ich konnte keine Audio- oder Videoverbindung herstellen.

Die Entwicklung von Skype ist zumindest für Linux enttäuschend. Ich werde sicher weitere Tests durchführen.


Nachtrag 02.03.17 22:00

Installationsversuch unter Debian 9 32-Bit

Die Pakete gnome-keyring und apt-transport-https waren bereits installiert. Wie erwartet, ist die Installation aber gescheitert:

$ sudo dpkg --install skypeforlinux-64.deb
dpkg: Fehler beim Bearbeiten des Archivs skypeforlinux-64.deb (--install):
Paket-Architektur (amd64) passt nicht zum System (i386)
Fehler traten auf beim Bearbeiten von:
skypeforlinux-64.deb


Skype unter Debian 9 mit Abhängigkeitsproblem

24.04.2016

Problem:

Skype steht für Debian nur in der recht alten Version 4.3.0.37 und eigentlich nur für Debian 7 zur Verfügung. Hinzu kommt, dass Skype nach wie vor nur als 32-Bit-Version angeboten wird. Das macht auf meinem 32-Bit Laptop sogar weniger Probleme als auf einem 64-Bit-Computer.

Der Installationsversuch gelingt aber auch unter Debian 9 testing.

$ sudo dpkg --install skype-debian_4.3.0.37-1_i386.deb

Der Paketmanager meldet allerdings ein Problem:

dpkg: Abhängigkeitsprobleme verhindern Konfiguration von skype:
skype hängt ab von libssl1.0.0; aber:
Paket libssl1.0.0 ist nicht installiert.

Nun können wir Skype starten und benutzen, aber der Paketmanager meldet ständig Fehler und wir können ohne eine Deinstallation von Skype keine weiteren Pakete installieren und keine Updates fahren.

Lösung:

Wir öffnen mit root-Rechten die Datei /var/lib/dpkg/status und lassen den Paketmanager diese Abhängigkeit „vergessen“.

$ sudo nano /var/lib/dpkg/status

var lib dpkg status skype

Mit Strg-W suchen wir nach Skype (ich mußte den Suchlauf 2x starten, weil der Begriff „Skype“ vorher bereits einmal auftritt)
in der Zeile „Depends:“ wandern wir mit den Cursortasten nach rechts und löschen „libssl1.0.0„.
Mit Strg-O speichern wir und mit Strg-X verlassen wir den Editor.

Auf die Idee gebracht hat mich der Artikel von linux-aha.de.


Skype als Zombie

05.10.2015

Wer das aktuelle Skype 4.3.0.37 unter Linux eine Zeit lang benutzt und dann schließt, muß damit rechnen, daß es sich nicht komplett beendet. Das Tool hängt häufig und belastet einen Prozessorkern zu 100% – bei meinem PC mit 2 Kernen sind es dann also 50% der Systemleistung.

Skype als Zombie

Um es zu beenden, kann man unter KDE Strg-Esc auslösen, oben Skype eintippen um die Liste zu filtern und dann den Prozess töten. Ein solcher Zombie mit Systemlast macht den Computer langsamer und erhöht zudem noch den Stromverbrauch, denn die Taktfrequenz wird bei modernen Computern in Abhängigkeit von der Last in einem solchen Fall ganz nach oben reguliert…


Skype-Ausfall

21.09.2015

Skype-Ausfall

„Der Internet-Telefoniedienst Skype ist heute von technischen Problemen weitgehend lahmgelegt worden…“
>>> hier weiterlesen <<<


14:00 Mein Skype-Messenger will sich gar nicht mit dem Server verbinden und läßt das graue Symbol ständig rotieren. Es scheint ein Totalausfall zu sein.


14:25 Skype meldet via Twitter, dass nichts geht…

We are aware of an issue affecting Skype status at the moment, and are working on a quick fix

Vielleicht ist auch nur die Festplatte bei der NSA voll ;-)


19:00 Skype hat sich gerade vor meinen Augen eingeloggt! :-)
Auch wenn es zwischendurch immer wieder mal die Verbindung verliert, kann man doch zumindest wieder Textnachrichten versenden.


Skype-Klänge setzen den VLC auf Pause

15.05.2015

Problem:

Während ein Video oder eine Audio-Datei mit dem VLC abgespielt wird, gibt Skype ein Geräusch aus (z.B. wenn mich jemand anschreibt oder anruft oder den Testklang). Diese Aktion setzt den VLC-Player auf Pause. Audacious ist nicht betroffen.

Lösung:

Dies ist kein Bug, sondern ein Feature. Pulseaudio kann man so konfigurieren, dass es sich so verhält oder auch nicht. Abschalten läßt sich diese Pausenschaltung, indem man die Datei /etc/pulse/default.pa mit root-Rechten öffnet, z.B. mit
$ kdesudo kate /etc/pulse/default.pa

und darin die Zeile „load-module module-role-cork“ sucht und mit einem # davor auskommentiert.

Jetzt sollte man entweder den Computer neu starten oder Skype, VLC etc. beenden und pulseaudio neu starten.

pulseaudio beenden:
$ pulseaudio -k

pulseaudio als Dämon staten:
$ pulseaudio -D

Die Lösung ist in dieser Diskussion hier zu finden.