Debian 8 Jessie Update auf 8.11

21.06.2018

03.06.18 15:57 Ankündigung

Das nächste und somit letzte Update von Debian 8 Jessie (oldstable) auf 8.11 ist für Samstag, den 23.06.18 geplant. Neue Uploads in jessie-proposed-updates werden während des vorhergehenden Wochenendes eingefroren.

Nach diesem Point Release wird „Jessie“ nicht weiter vom Release-Team betreut werden. Über den Debian Long Term Support wird es für 2 weitere Jahre Sicherheitsupdates für dieses Release geben.

Diese Info kann man in den Mailinglisten finden:
Upcoming oldstable point release (8.11)
„The next and final point release for „jessie“ (8.11) is scheduled for
Saturday, June 23rd. Processing of new uploads into
jessie-proposed-updates will be frozen during the preceding weekend.
Following this point release, „jessie“ will be end-of-life from the
perspective of the Release Team.“


19.06.18 22:51 Details zum Update

[SUA 143-1] Upcoming Debian 8 Update (8.11)


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Debian 7 Wheezy wird nicht mehr unterstützt

05.06.2018

Seit dem 31.05.18 wird Debian 7 Wheezy nicht mehr unterstützt, siehe Artikel. Die Long Term Support Phase ist beendet und Sicherheitsprobleme werden nicht mehr beseitigt. Ein Update auf Debian 8 (oldstable) oder 9 (stable) wird dringend empfohlen.

Ich kann zwar berichten, dass Debian 10 (testing) bereits gut funktioniert, aber leider kann dies jederzeit durch fehlerhafte Pakete anders sein und Sicherheitspatches werden nicht so schnell eingebracht wie es bei Stable der Fall ist. Testing ist im Normalfall also nicht zu empfehlen – erst Recht nicht im Serverbetrieb.


Gespeicherte Favoriten im KDE-Menü verschwinden nach Neustart

05.06.2018

Problem:

Gespeicherte Favoriten im KDE-Menü verschwinden nach Neustart

Lösung:

KDE speichert eine Datei namens ~/.local/share/kactivitymanagerd/resources/database im SQLite format. Wenn diese Fehler enthält, entstehen merkwürdige Probleme wie oben beschrieben. Es genügt wenn man diese Datei löscht ober umbenennt und schon ist das Problem beseitigt. Merkwürdigerweise sind bei mir keine Einstellungen verändert worden oder verschwunden nachdem diese Datei gelöscht war.

Ich empfehle zuvor die KDE-Sitzung zu beenden, sodass der Login-Bildschirm erscheint. Dann mit Strg-Alt-F1 auf die Konsole wechseln und die Datei z.B. mit
$ rm ~/.local/share/kactivitymanagerd/resources/database
löschen oder mit dem Midnight Commander löschen oder umbenennen oder verschieben.
Zurück zum Login-Bildschirm kommt man mit Alt-F7.


Das Wetter aus dem Singularitätenkalender

04.06.2018

04.06. 3 Vorstöße kühler Meeresluft mit Gewittern, empfindlicher Abkühlung und Regenschauern, „Schafkälte“. Schönwetterzeiten dazwischen nur kurz.


Erläuterung:

Anfang der 80er Jahre habe ich als Schüler aus einem Schulbuch der Geographie den Singularitätenkalender für Mitteleuropa abgeschrieben. Dieser Kalender beschreibt wahrscheinliche Wetterlagen, die sich in der Vergangenheit häufig wiederholt haben.


Das Wetter aus dem Singularitätenkalender

22.05.2018

22.05. Erste ziemlich regelmäßige, sommerliche, heitere Schönwetterperiode. Trocken, warm, wenig bewölkt. Tageshöchsttemperaturen bis 30°C, Gewitter.


Erläuterung:

Anfang der 80er Jahre habe ich als Schüler aus einem Schulbuch der Geographie den Singularitätenkalender für Mitteleuropa abgeschrieben. Dieser Kalender beschreibt wahrscheinliche Wetterlagen, die sich in der Vergangenheit häufig wiederholt haben.


Strg-F funktioniert in Kate nicht

19.05.2018

Problem:
Unter Debian 10 funktioniert im Texteditor Kate die Tastenkombination Strg-F (für suchen) nicht.

Lösung:
in Kate: Einstellungen > Kurzbefehle festlegen
oben nach „suchen“ suchen (klingt doof, ist aber so)
und dann die Lupen-Suche auswählen, „Benutzerdefiniert“ anklicken und Strg-F betätigen


Ist mein Debian-Computer angreifbar seitens Spectre & Meltdown?

10.05.2018

Diese Frage beantwortet das Skript spectre-meltdown-checker. Es ist verfügbar für Debian 10 und für Debian 9 in den Backports. Unter Debian 10 kann es einfach installiert werden mit:

$ sudo apt install spectre-meltdown-checker
$ sudo spectre-meltdown-checker

Jetzt muß man eigentlich nur wissen, daß „vulnerable“ = „verwundbar“ oder „verletzlich“ oder „ungeschützt“ bedeutet. In der Regel kann man hier erkennen, daß uns die Hardware-Hersteller im Regen stehen lassen und Linux die Kohlen aus dem Feuer geholt hat. Ansonsten könnte man die Prozessoren nur noch in den Elektroschrott werfen.

Hinweis für Anwender von Debian 9:

Um aus den Backports installieren zu können, muß dies in /etc/apt/sources.list eingetragen werden. Z.B. mit

$ sudo nano /etc/apt/sources.list

und dort die folgende Zeile hineinkopieren, falls noch nicht vorhanden:
deb https://deb.debian.org/debian/ stretch-backports main

$ sudo apt update

und dann weiter wie oben, installieren und starten mit root-Rechten.

Wer die Backports ansonsten nicht benötigt, kann das .deb-Paket auch hier herunterladen und dann installieren mit

$ sudo dpkg --install PAKETNAME.deb


Das Wetter aus dem Singularitätenkalender

01.05.2018

01.05. Kälterückfälle, „Eisheilige“, letzte Möglichkeit von Nachtfrösten.


Erläuterung:

Anfang der 80er Jahre habe ich als Schüler aus einem Schulbuch der Geographie den Singularitätenkalender für Mitteleuropa abgeschrieben. Dieser Kalender beschreibt wahrscheinliche Wetterlagen, die sich in der Vergangenheit häufig wiederholt haben.


Debian 10: kdesudo und gksudo funktionieren nicht

28.04.2018

22.04.18

Problem:

$ kdesudo dolphin
Executing Dolphin as root is not possible.

$ kdesudo kate
Executing Kate as root is not possible. To edit files as root use:
SUDO_EDITOR=kate sudoedit <file>

Lösung:

Mit Dolphin einfach ohne root-Rechte arbeiten. Bei Bedarf wird ein Paßwort abgefragt.

Die beiden gifs oben sind zu finden im forum.kde.org.

Wenn diese Methode versagt, benötigt man offensichtlich die Befehlszeile. Vieles kann man mit dem Midnight Commander erledigen

$ sudo mc

Wenn ich eine Datei mit root-Rechten in meinem Home-Ordner erstellen will, wird mir das versagt:

$ SUDO_EDITOR=kate sudoedit testdatei.txt
[sudo] Passwort für anyuser:
sudoedit: testdatei.txt: Bearbeiten von Dateien in einem beschreibbaren Ordner ist nicht erlaubt

Wenn ich eine leere Textdatei mit
$ sudo touch testdatei.txt
anlege, dann gehört diese Datei dem root und im Dolphin wird mir angezeigt, dass ich keine Rechte habe – wie es sein soll. Aber ich kann die Datei mit dem Dolphin ohne root-Rechte und auch auf der Kommandozeile mit dem mc ohne root-Rechte löschen. Die Logik erschließt sich mir nicht. Ich halte das für einen Bug. Das ist in der Testing-Phase sicher akzeptabel. Wieso man aber funktionierende Methoden zerschießen muß, um das Rad neu zu erfinden, kann ich nicht verstehen. Es entstehen viele neue Probleme und Bugs und die Anwender kotzen reihenweise. Und das alles, weil der Befehl „veraltet“ ist? Linux ist noch älter… muß das jetzt auch weg?

Das linux-magazin.de berichtet übrigens von diesem Problem, das auch auf alle Ubuntu- und Mint-Anwender zukommen wird. Es wird dort behauptet, daß das aktuelle Debian Stable, also 9 Stretch, bereits diese hier beschriebene Eigenschaft aufweist. Dies stimmt nicht. Kdesudo und gksudo funktionieren unter Debian 9 wie gewohnt.


Nachtrag 28.04.18

Ich hatte vergessen zu erwähnen: Gksu und kdesudo existieren nicht mehr in den Quellen für Testing. Kdesudo kann man aus den Quellen von Debian 9 Stretch herunterladen und installieren, wie ich erfolgreich getestet habe. Gksu konnte ich nicht installieren.
$ sudo dpkg --install kdesudo_3.4.2.4-2+b1_amd64.deb
$ sudo apt-get -f install

Nebenbei ist mir aufgefallen, daß auch die Pakete checkinstall und gnome-schedule in Testing fehlen. Ich konnte aber checkinstall von Debian 9 herunterladen und erfolgreich installieren. Das alte gnome-schedule aus Debian 8 hingegen kann nicht mehr installiert werden. Hier muß selber kompiliert werden. Dies ist mir zwar gelungen, allerdings konnte ich mit checkinstall kein .deb-Paket erzeugen. Es funktioniert sogar die Kombination aus dem alten kdesudo und dem selbst kompilierten gnome-schedule. Hierzu später noch ein kurzer Artikel.

Ich will hoffen, daß die fehlenden Pakete im endgültigen Debian 10 nachgereicht werden. So ist das System sehr unvollständig oder man muß für alle möglichen Aufgaben neue Tools suchen.


Xmarks am Ende

25.04.2018

Xmarks verteilt via email folgenden Text an die Anwender:

„Xmarks update

On May 1, 2018, we will be shutting down Xmarks. Your account will remain active until then, including the syncing of your bookmarks. After that date, your bookmarks should remain in any previously accessed browser, but they will no longer sync and your account will be deactivated.

At LastPass, we’ve staked our claim in password management, and providing our community with a high level of password security. After careful consideration and evaluation, we have decided to discontinue the Xmarks service so that we can continue to focus on offering the best possible password vaulting to our community.

On behalf of the entire LastPass and Xmarks team, we wanted to thank you for your support over the years.“

meine Übersetzung ohne Gewähr:

„Neues von Xmarks

Am 1. Mai 2018 werden wir Xmarks herunterfahren. Ihr Konto bleibt bis dahin aktiv, einschließlich der Synchronisierung Ihrer Lesezeichen. Nach diesem Datum sollten Ihre Lesezeichen in einem zuvor aufgerufenen Browser verbleiben, aber sie werden nicht mehr synchronisiert und Ihr Konto wird deaktiviert.

Bei LastPass haben wir unseren Anspruch auf Passwortverwaltung abgesteckt und unserer Community ein hohes Maß an Passwortsicherheit geboten. Nach sorgfältiger Prüfung und Bewertung haben wir uns entschieden, den Xmarks-Service einzustellen, damit wir uns weiterhin darauf konzentrieren können, unserer Community das bestmögliche Passwort-Vaulting anzubieten.

Im Namen des gesamten LastPass- und Xmarks-Teams möchten wir Ihnen für Ihre jahrelange Unterstützung danken.“